St. Petersburg

 

St. Petersburg- "Venedig des Ostens": Erleben Sie Kunst, Kultur und Alltag in der russischen Metropole!


St. Petersburg scheint aus dem Wasser geboren. In den
Flussarmen der Newa spiegeln sich die prächtigen Palastfassaden

der alten Zarenstadt, die auf eine wechselvolle

Geschichte zurückblickt. Allein die unterschiedlichen Namen,
die sie seit ihrer Gründung trug, verraten die politischen

Umwälzungen: St. Petersburg,Petrograd, Leningrad und wieder

St. Petersburg. Eines ist Petersburg aber immer geblieben:
eine hinreißende, lebendige und vielseitige Stadt am Wasser.

Doch Glanz und Elend liegen hier nah beieinander. Sobald Sie die
sanierten und renovierten Prunkstraßen verlassen, wird das enorme

Gefälle zwischen Arm und Reich sichtbar. Ein Viertel der Petersburger

Bevölkerung lebt beengt in Gemeinschaftswohnungen, die sich seit

Sowjetzeiten nicht verändert haben. Ihre Reiseleiterin, die

St. Petersburgerin Natascha Gluchowa, bringt Ihnen die Stadt an der

Newa in all ihrer Gegensätzlichkeit näher und zeigt Ihnen die weltberühmten historischen Sehenswürdigkeiten und daneben manch unbekannte Ecken

des früheren Leningrad. Außerdem wird Johannes Voswinkel, der Russland-

Korrespondent der ZEIT, Sie einen Tag lang begleiten und über seine

Arbeit und die aktuelle politische Situation in Russland informieren.

 

Auf dieser Reise begleitet Sie u.a. Natascha Gluchowa
(Germanistik und Kunstgeschichte):

"Seit mehr als 15 Jahren leite ich Studienreisen durch
Russland, wobei St. Petersburg mein Lieblingsziel ist. Freuen Sie sich auf
wertvolles Insiderwissen."

 

Reiseverlauf

 

1. Tag | Deutschalnd - St. Petersburg

Flug nach St. Petersburg. Am Nachmittag gemeinsamer Bummel

durch die Innenstadt. Abendessen im Hotel.

 

2. Tag | Vergangenheit und Gegenwart

Sie besuchen einen Gottesdienst in der Kasaner Kathedrale, die ihren

Namen der wundertätigen Ikone "Gottesmutter von Kasan" verdankt.

Anschließend unternehmen Sie eine Rundfahrt mit Schwerpunkt zum

Thema Stadtplanung, vorbei an Großbaustellen und Wohnungen der

»Neuen Reichen«.

Auf engstem Raum leben heute im Zentrum Arme und Neureiche

zusammen. Die Verwaltung stellt kaum Geld für dringend notwendige Verbesserungen der maroden kommunalen Infrastruktur bereit, und

so bietet die Stadt heute ein permanentes Wechselbild von goldenem

Glanz, sympathischer Normalität und unübersehbaren Schattenseiten.

Den Abschluss bildet die Isaaks-Kathedrale, berühmt für ihre

prachtvolle Ausstattung mit verschiedenen Marmorarten, Malachit,

Lapislazuli, Jaspis, vergoldeter Bronze und monumentalen

Deckengemälden. Am Nachmittag sind Sie bei der Memorial-

Gesellschaft zu Gast. Sie wurde 1992 auf Initiative von Bürgerrechtlern

um AndrejSacharow gegründet, um die politischen Repressalien der

Stalinzeit zu dokumentieren und den Überlebenden die offizielle

Anerkennung ihres Schicksals und soziale Unterstützung zukommen zu

lassen.

 

3. Tag | Schlösser

Johannes Voswinkel, ZEIT-Korrespondent in Russland, reist eigens für

Sie nach St. Petersburg und begleitet Sie an diesem Tag. Er lebt seit

vielen Jahren in Moskau und wird Ihnen von seiner Arbeit als

Auslandskorrespondent und über aktuelle Entwicklungen in Russland

berichten. Sie fahren nach Zarskoje Selo und besichtigen die

Sommerresidenz der russischen Zaren. Größte Sehenswürdigkeit

und architektonisches Zentrum ist das Katharinenpalais, in den

fünfziger Jahren des 18. Jahrhunderts von Bartolomeo Rastrelli für

die Kaiserin Elisabeth Petrowna erbaut und nach ihrer Mutter,

Katharina I., benannt. Neben dem berühmten rekonstruierten

Bernsteinzimmer bildet die Restauratorenwerkstatt einen weiteren

Höhepunkt. Weiterfahrt nach Pawlowsk und Besichtigung des

Schlosses. 1777 schenkte Katharina die Große dieses riesige Areal

ihrem Sohn Paul I. als eigene Sommerresidenz. Die Architekten

Charles Cameron und Pietro Gonganza schufen auf einer Fläche

von über 600 Hektar eine scheinbar unberührte Naturlandschaft

und damit den bis heute größten und einen der schönsten

Landschaftsparks Europas.

 

4. Tag | Kunst und Kirche

Die staatliche Eremitage in St. Petersburg gehört zu den

herausragenden Museen der Welt. Die unermesslich reichen

Bestände sind das lebendige Gedächtnis vergangener Kulturen

und Epochen. Die Gründerin Katharina II. erwarb 1764 eine

Kunstsammlung und ließ dafür ein eigenes Gebäude bauen,

das sie Eremitage nannte. »Ich habe ein ganzes Labyrinth von

Zimmern, alles darin ist prächtig. Aber an allem ergötzen sich

nur die Mäuse und ich«, schrieb sie 1777. Im Lauf der Zeit

wurden schließlich die gesamte Gemäldegalerie wie auch andere

Abteilungen der kaiserlichen Kunstsammlungen als Eremitage

bezeichnet. Heute zählen die Bestände des Museums drei

Millionen Exponate. Sie besichtigen die Gemäldegalerie und

eine der Schatzkammern mit dem bereits in der Antike

sagenumwobenen Gold der Skythen oder den Juwelen sowie

einige Paradesäle wie beispielsweise den Großen und den Kleinen

Thronsaal, den Wappensaal und private Gemächer der

Romanow-Familie. Am Nachmittag dann führt Sie ein Mönch

durch das Alexander-Newskij-Kloster und gibt Auskunft über

das Leben dort. Im Anschluss nehmen Sie am Gottesdienst teil.

Am Abend besuchen Sie das Deutsche Kulturzentrum und haben

die Gelegenheit zu einem Gespräch über das Thema "Aktuelles Leben

in St. Petersburg".

 

5. Tag | Zwischen Markthalle und Nobelmarken

Sie schlendern durch eine traditionelle Markthalle. Große Mengen

an Fleisch und Wurst auf eiskalten Marmorplatten, zu Pyramiden

aufgetürmte Pfirsiche und Kohlköpfe warten dort auf Käufer.

Marktfrauen und kaukasische Gemüsehändler preisen Salzgurken

und Kartoffeln an. Im Anschluss flanieren Sie durch den

Kaufhauskomplex Gostinnij Dvor im Herzen der Stadt, dessen

Geschichte eng mit der Historie St. Petersburgs verknüpft ist.

Seit drei Jahrhunderten ist es die repräsentativste

Einkaufsmöglichkeit der Stadt. Im 18. Jahrhundert boten in

seinem Hof Handwerker und Kaufleute ihre Waren feil, heute

ist es ein schickes und modernes Kaufhaus mit über 450

russischen und internationalen Marken.

Am Nachmittag besuchen Sie ein Atelier und erfahren mehr

über die gegenwärtige Situation der Künstler und deren

Arbeitsbedingungen. Abendessen bei einer russischen Familie.

Hier hören Sie auch, wo die "normale Petersburgerin" einkauft.

 

6. Tag | St. Petersburg - Deutschland

Fahrt zum Museumsschiff, dem Panzerkreuzer "Aurora". Am 25.

Oktober 1917 fiel ein für die Weltgeschichte folgenschwerer Schuss:

Die Bordkanone der "Aurora" gab das Signal zum Sturm auf den

Winterpalast - gewissermaßen die Initialzündung der

Oktoberrevolution. Bei einem Rundgang erfahren Sie Einzelheiten

über die Lebensbedingungen an Bord in den zwanziger Jahren:

So standen beispielsweise jedem Matrosen pro Tag exakt 123

Gramm Wodka und 3,2 Gramm Teeblätter zu. Danach fahren

Sie zur Peter-und-Paul-Festung, die Keimzelle der Stadt St.

Petersburg auf einer kleinen Insel im Newadelta. Sie besichtigen

die Kathedrale und die Grabkapelle der Zarenfamilie Romanow.

Die Kathedrale - die höchste Russlands -trägt einen vergoldeten

Engel auf der Spitze, das Wahrzeichen der Stadt.

Zeit für eine Pause in einem Café oder einem traditionellen

Teehaus, bevor es heißt: Abschied nehmen von St. Petersburg!

Transfer zum Flughafen und Rückflug.

 

Auf Anfrage lassen wir Ihnen gerne auch das Detailprogramm zukommen!



 

Preise

 

Reisegrundpreis Studienreise:                                            1.190,-€ 

 

 

Qualifizierte, lokale, deutschsprechende Reiseleitung
Studienreise:
mindestens 15, maximal 25 Teilnehmer
(in Kooperation mit ZEIT REISEN)

 

Zuschläge und Extras

 

Saisonzuschlag: * 200,- €
Saisonzuschlag: ** 260,- €
Saisonzuschlag: *** 200,- €
Einzelzimmer: 110,- €
Einzelzimmer: * 250,- €
Einzelzimmer: ** 190,- €
Einzelzimmer: *** 160,- €
Rail&Fly: 50,- €
Innerdeutsche Anschlussflüge: 90,- €
Innerdeutsche Anschlussflüge: * 150,- €
Anschlussflüge von und nach Österreich/Schweiz: 250,- €

 

 

2012 - Studienreise

  • Sa 21.04. - 26.04.
  • Sa 02.06. - 07.06. *
  • Sa 25.08. - 30.08. **
  • Sa 15.09. - 20.09. ***





 

Leistungen und Infos                                                

 

Beförderung

Linienflüge in Economy Class mit Lufthansa
Transfers und Ausflüge in
landestypischen Fahrzeugen

 

Visa

Visum für Russland: EUR 80 (Antrag vier Wochen vor Abreise)

 

Klima

St. Petersburg liegt auf dem 60. Breitgrad und ist damit die

nördlichste Millionenstadt der Welt. Die Stadt hat typisches

Meeresklima, das Wetter ist wechselhaft und kann innerhalb

kurzer Zeit umschlagen. Im Sommer sind die Temperaturen

angenehm mild, während diese im Winter auch am Tage unter

den Gefrierpunkt sinken. Frühjahr und Herbst sind deutlich kühler

als in Mitteleuropa. Die beste Reisezeit reicht von Mai bis September.

Sehr beliebt sind auch die "Weißen Nächte", eine rund 2-wöchige

Phase um die Sommersonnenwende am 21. Juni, in der es nicht ´

vollends dunkel wird.

 

Unterkünfte

St. Petersburg
5 Nächte im Moskwa (4*)
 

Verpflegung

Halbpension (Abendessen zum Teil außerhalb der Hotels)